Kunstpraxis

Eine Praxis ist eine Tätigkeit und ein Verfahren. Aber sie ist auch ein Tätigkeitsraum. Jede Kunstpraxis erfindet sich jeweils mit ihrem Arbeitsraum. Eine Befragung der freien Szene der Darstellenden Kunst und ihrer Arbeitsform setzt zumeist an einer Diskussion der mangelhaften Finanzierung und Förderung der freien Szene an, sowie in der Problematisierung der Ablösung des romantischen Modells der kritischen Künstler*innen in der …

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Implantieren 2013

IMPLANTIEREN AUF NAXOS Implantieren auf Naxos ist eine Aufführungsreihe für Neuproduktionen und Gastspiele aus der regionalen, nationalen und internationalen Theater-, Tanz- und Performanceszene. Diese Koproduktion von ID_Frankfurt e.V. und dem Theater Willy Praml sucht als Reaktion auf die Ergebnisse der Frankfurter Perspektivkommission einen prominenten Platz in der regionalen Theater-, Tanz- und Performanceszene an der Schnittstelle von künstlerischer und politischer Positionierung …

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The Factory – eine Besetzungsprobe

Eine performative Installation von Swoosh Lieu (Johanna Castell, Katharina Kellermann, Juliane Kremberg und Rosa Wernecke)
Dauer: ca. 60 min.
The Factory nimmt die Produktion auf. Das Fließband läuft. Das Produkt ist ungewiss. Das Produktionsverfahren ist kreativ. Die Vollversammlung angekündigt. Die Produktionsbedingungen sind solidarisch. Die Gewerkschaft ist in Gründung. Der Produktionsort die Fabrik. Die Rollen sind verteilt, die Produktionsmittel nur geliehen. Der Streik bereits organisiert. Die Produktionseinstellung stimmt. Der Produktionsablauf läuft wie geschmiert. Die Haftung übernimmt Implantieren auf Naxos.
Swoosh Lieu grüßt die Konsument*innen! Zuschauer*innen aller Länder vereinigt Euch!
 
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und Frankfurter Stiftung maecenia für Frauen in Wissenschaft und Kunst.

No title of animality

Ein Solostück von und mit Vania Rovisco
Sound Mixing : Marcus Rovisco
Dauer: 45 min.
Imaginationen nehmen als Repertoire ihrer Potenziale an der Wahrheit der Welt teil. No title of animality produziert aufgeladene Bilder, die nicht als sinnstiftend in diskursiven Rahmen oder konzeptionellen Gefügen gedacht sind. Vania Roviscos Forschung der letzten Jahre setzt sich mit Vorstellungsbildern von archaischen Körpern auseinander. Sie choreographiert Kippfiguren, keine festschreibenden Bilder. Das Publikum begegnet einem noch (fr)agilen Gefüge: bestimmt genug, um zusammenzuhalten, unbestimmt genug, um frappierend unklar zu sein.

WIRDS

Choreographische Installation
von William Forsythe
Performer: David Kern, Norbert Pape, Kristina Veit
Tables, letters
Technische Koordination: Niels Lanz
Producer: Julian Gabriel Richter
Dauer: ca. 3h
Nach der Uraufführung am 14. Juli 2011 im Rahmen des Festival d Avignon wird die choreografische Installation WIRDS von William Forsythe nun zum ersten Mal in Frankfurt zu sehen sein.
Die Forsythe Company wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen. Sie ist Company-in-Residence in HELLERAU  Europäisches Zentrum der Künste in Dresden und im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main.
Mit besonderem Dank an die ALTANA Kulturstiftung für die Unterstützung der Forsythe Company

Swinging I: Sitting

von und mit Stefan Apostolou-Hölscher
Dauer: ca. 20 min.
Swinging I: Sitting geht der Frage nach, wie sich dem Körper-in-Bewegung, welcher ständig weiter expandieren soll in noch unerschlossene Bereiche des Möglichen hinein, ein stiller und ruhender Körper als kontinuierliche Variation und Reise auf der Stelle entgegensetzen lässt.

Nicole Peisl: SPIELFELD I und II

SPIELFELD I und II
von Nicole Peisl
mit Johanna Milz, Nicole Peisl und Norbert Pape
Dauer: jeweils 25 min.
„We ourselves are distributed, dynamically spread-out, world involving beings.”
(Alva Noë: „Out of our heads”)
In SPIELFELD I lädt Nicole Peisl zu einem nonverbalen Kommunikationsspiel zwischen dem Tänzer Norbert Pape und dem Publikum ein. Die angebotenen Gesten und Posen eröffnen einen weitläufigen Vorstellungsraum. Fern einer repräsentierten Welt, besteht hier das Spielfeld im Spannungsfeld zwischen dem, was wir tun, wenn wir uns zeigen und dem, was wir schaffen, wenn wir schauen zu erfahren; dranbleiben am Spiel.
Die Naxoshalle als Aufführungsort prägt dieses Spielfeld auf besondere Weise. SPIELFELD II bezieht den Aufführungsraum als Mitspieler und die Positionierung im Raum als Spielzüge ein. So wird das Spiel um die Organisation unseres Wahrnehmungsraumes durch den konkreten Raum weitergetrieben. Räumliche Relationen setzen Körper und bewirken embodiment.
Wir, die schauen, Bewegung, Gesten, Haltung, Humor, Stille und die PerformerInnen sind Bestandteile, aus denen SPIELFELD entsteht.
 
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.