Residenzen

(c) Christian Schuller

Im Rahmen von IMPLANTIEREN2020 wird erstmals eine zweiwöchige Forschungsresidenz für Künstler*innen ermöglicht. Die Residenzen verstehen sich als offenes Angebot, ohne Produktionszwang. Mit ihnen soll die Zeit, aber auch der Raum gegeben werden, eigene künstlerische Projekte im Stadtraum zu erproben. Wir freuen uns in diesem Jahr einen Einblick in die Arbeite des Kollektivs HELLA LUX und der Künstlerin Marialena Marouda zu bekommen und laden herzlich zu einem gemeinsamen Austausch ein.

HELLA LUX wird während IMPLANTIEREN2020 mit dem Projekt »OST« zu Gast sein. Den Ausgangspunkt bildet dabei eine Recherche auf dem Gelände des Frankfurter Osthafen, wo derzeit die Arbeitswelten des alten Handelshafen und der neu errichteten EZB in unmittelbarer Nachbarschaft aufeinandertreffen. Die täglichen Arbeitsprozesse, die hier ablaufen, wollen HELLA LUX in den Blick nehmen.

Die Künstlerin Marialena Marouda nähert sich in ihrem Projekt »Oceanographic Institut« einer Untersuchung von Ufergiebten an, indem sie das Verhältnis von Mensch und Wasser befragt. In einer Art Langzeitstudie sammelt sie Erzählungen und lässt aus den zahlreichen Gesprächen, die sie führt, nach und nach ein Archiv entstehen. Im Rahmen von IMPLANTIEREN2020 sollen nun auch die Frankfurter*innen und ihre Beziehungen zum Main ein Teil davon werden.